Komposition von Film Musik

Meine Vorgehensweise beim Komponieren von Filmmusik, in enger Kooperation mit dem Video-Cutter:

Ich schaue mir das Bildmaterial immer so an, dass ich versuche mit dem Fuss eine Rythmik zu den Bildern zu tappen.

Man sucht sich die beste Szene aus dem Material ´raus und guckt "wie lange dauert zB ein Schwenk von kurve a nach kurve b" 1-2-3-4-1-2-3-4 ... so ermittele ich mittels eines "BEATCOUNTERS" das durchschnittliche Tempo dieser Szene. Dann wird der gesamte Film auf diesem Tempo (= Songtempo) geschnitten - in ruhigeren Szenen "halfbeat", also 1 und 2 und 3 und 4 und 1... in schnelleren Szenen 1 - 2 - 1 - 2 ...usw.

Das ist Standard! Es gibt ausserdem die Möglichkeit "triolische" Werte für den Schnitt zu wählen, aber in jedem Fall immer passend zum Rythmus der Musik. Wenn wir das Tempo ermittelt haben, kann ich Dir zum Schneiden auch schon einen Drumloop (in zwei Varianten "schnell" und "langsam") schicken, bevor die Musik überhaupt fertig ist - So kann mann wunderbar parallel an Bild und Ton arbeiten und später leicht alles aneinander angleichen.

Ich arbeite mit meinem Freund Nils Calles www.v-cut.de immer so und wir haben schon einiges zusammen gemacht.

Wenn die Bilder nicht rythmisch zur Musik passen, dann gibts nur heckmeck und Du bekommst es nicht verkauft.

Des weiteren besteht bei dieser temposnychronen Vorgehensweise auch immer die Möglichkeit schnell mal die Mukke aus zu tauschen und zB was Härteres im gleichen Tempo zu unterlegen - Deine Schnitte passen dann später immer noch und Du musst Dir nicht die ganze Arbeit nochmal machen.

Der Song hat z.B. das Tempo 134 und einen klassischen Aufbau mit Intro, Strophe, Mittelteil, Refrain, Outro - welche ich auch nach Bedarf in einer anderen Reihenfolge zusammenschneiden kann, z.B. mit längerem Intro und kürzerem Mittelteil, oder von 1:23min bis 2:15min komplett rausnehmen, wenn der Film kürzer werden muss... So ist die Arbeit auf jeden Fall auch schneller erledigt, als wenn man aus einem fertigen song selbst Teile rausschneiden muss, mit allen Problemen (zB Knackser etc), die das mit sich bringt...

Eine nachträgliche Vertonung von fertig geschnittenem Videomaterial funktioniert prinzipiell auch, nur ist der kompositorische Aufwand ungemein grösser, zumindest, wenn es einen rythmischen Bezug von Bild zur Musik geben soll. Aber grundsätzlich gilt: Alles ist möglich!

Wenn Ihr Fragen habt, zögert nicht per E-Mail Kontakt mit dem Tonstudio aufzunehmen.

herzlichst Euer

Jan Kalt - Tonstudio Schraubfabrik in Mannheim

im Musikpark Mannheim
Hafenstrasse 49
68159 Mannheim
Mobil: 0152 - 335 938 46
e-mail: Jan (at) schraubfabrik.de

Tonstudio Schraubfabrik
Jan Kalt`s Tonstudio für Recording, Mixing und Mastering

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